Leinen los fürs Hausbootlager 2025
Leinen los fürs Hausbootlager 2025
Eine Woche lang war eine Gruppe junger Erwachsener auf der Saône im Burgund unterwegs – gemeinsam unterwegs auf dem Wasser, in kleinen Dörfern und mitten in einer besonderen Lagergemeinschaft. Das ökumenische Hausbootlager 2025 bot viel Zeit für Begegnung, Genuss und unvergessliche Erlebnisse.
Sonne auf dem Deck, gemeinsames Kochen an Bord und unterwegs auf der Saône: Das Hausbootlager 2025 war für 13 junge Erwachsene eine besondere Herbstferienwoche voller Gemeinschaft und schöner Erlebnisse. Die Reise durchs Burgund verband Natur, Abenteuer und viele unvergessliche Momente.
Bereits zum vierten Mal führte das ökumenische Hausbootlager des Fachbereichs Jugend und Familie der römisch-katholischen Kirche Baselland und der reformierten Fachstelle Jugend (faju) in der zweiten Herbstferienwoche aufs Wasser. Mit an Bord waren 13 junge Erwachsene – darunter Teilnehmende aus verschiedenen Jubla-Leitungsteams des Kantons sowie weitere Flussfahrtbegeisterte. Begleitet wurde die Gruppe von Philip Müller (kath.) und Michael Dolensek (ref.).
Der Start ins Lager erfolgte am Montag, 6. Oktober, mit einem gemeinsamen Grosseinkauf im Coop Südpark in Basel. Anschliessend ging es mit dem Car ins französische Burgund. Nach rund zweieinhalb Stunden Reisezeit wurde in Pontailler-sur-Saône das Hausboot übernommen und die erste Etappe in Angriff genommen. Bei mildem Wetter glitt die Gruppe gemütlich über die Saône, bis am Abend in der Nähe eines Waldstücks bei Auxonne angelegt wurde. Dort wurde gemeinsam Pasta gekocht, ein Feuer gemacht und unter freiem Himmel gesungen – ein stimmungsvoller Auftakt in die Lagerwoche.
Der zweite Tag zeigte sich von seiner schönsten Seite: strahlender Sonnenschein und Temperaturen von über 20 Grad sorgten beinahe für Sommerferiengefühl. Viele genossen die Zeit an Deck, liessen die Landschaft vorbeiziehen oder tankten einfach Sonne und Ruhe. In Saint-Jean-de-Losne legte die Gruppe an und erkundete das charmante Städtchen. Ein Döner direkt am Fluss durfte dabei ebenso wenig fehlen wie ein gemütlicher Spieleabend an Bord.
Am Mittwoch führte die Reise weiter nach Seurre. Dort lud die hübsche Altstadt zum Flanieren ein, ebenso eine eindrückliche Kirche, die von einigen aus der Gruppe besucht wurde. Beim Stöbern in lokalen Spezialitätengeschäften wurde ausserdem allerlei Käse eingekauft – von Blauschimmel bis Pestokäse. Zurück auf dem Boot entstand daraus ein feiner Apéro, bevor der Tag mit Pizza und langen Gesprächen in entspannter Runde ausklang.
Die längste Etappe stand am Donnerstag auf dem Programm: die Rückfahrt nach Auxonne. Unterwegs galt es, zwei Schleusen zu passieren, was dank guter Zusammenarbeit im Team reibungslos gelang. Am Abend kam beim Kochen kurz Hektik auf, als plötzlich auffiel, dass für die geplanten Fajitas die Tortillafladen fehlten. Doch auch dieses Problem wurde mit viel Einsatz gelöst: Der langjährige Teilnehmer Yannick schnappte sich kurzerhand das Bordvelo, fuhr los und rettete damit das Abendessen.
Am Freitagmorgen hiess es schliesslich ein letztes Mal: Leinen los. Die letzte Schleuse wurde gemeistert, bevor das Hausboot nach Pontailler-sur-Saône zurückkehrte. Dort wartete bereits der Car für die Heimreise nach Basel. Nach einer Woche voller Gemeinschaft, guter Gespräche, eindrücklicher Landschaften und vieler schöner Momente fiel der Abschied nicht leicht. Für alle war jedoch klar: Dieses Hausbootlager war erneut ein besonderes Erlebnis – und eine Wiederholung ist mehr als willkommen.